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Thermische Entlackung |
Verfahren
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Mithilfe kontrollierter Wärme werden in einem Pyrolyseofen alle Verschmutzungen und Beschichtungen (bzw. Beschichtungsreste) kontrolliert aufgelöst. Es gibt verschiedene Gründe für die thermische Reinigung oder Entlackung von Metallen.
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Entfernung alter
Beschichtungen. Viele hochwertige Beschichtungen können aufgrund des thermoplastischen Charakters dieser Beschichtungen nicht mittels Strahlen entfernt werden. Durch Strahlen wird den Beschichtungen nämlich Energie zugeführt, wodurch sie weich werden und schmelzen können. Nach der thermischen Entlackung können die Aschereste leicht entfernt werden. Die Oberfläche kann danach zur Vorbereitung des Beschichtungsverfahrens gestrahlt werden.
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Reinigung der
Hilfswerkzeuge. In vielen Fertigungsverfahren werden (Hilfs-)Werkzeuge verwendet, die
verschmutzen. Hierzu gehören z.B. Hilfswerkzeuge, an denen während der Beschichtungsprozesse Teile aufgehängt
werden und Teile, die im Laufe der verschiedenen Verfahren
verschmutzen und regelmäßig gereinigt werden müssen.
Rilsan,
Resicoat und mehrere Fluorkunststoffe, wie Halar® ECTFE werden im
elektrostatischen Pulversprühverfahren aufgebracht.
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Walzen vor thermische
Entlackung Walzen nach thermische Entlackung
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Die thermische Reinigung erfolgt in einem Pyrolyseofen (LxBxH
= 6m x 2,5 m x 2,5 m). Dieser Ofentyp wurde speziell für
diesen Anwendungsbereich entworfen. In einer
sauerstoffarmen Umgebung und bei einer Temperatur von ca.
450 °C lösen sich die Beschichtungen und Verschmutzungen
auf. Die im Ofen freigesetzten Gase werden danach zu einem
Nachverbrenner geleitet, in dem sie bei einer Temperatur
von 850 °C vollständig nachverbrannt werden.
Abschließend werden die Gase mittels eines Gaswäschers
gereinigt. Aufgrund dieser umfassenden Reinigung können
sowohl Nasslacke als auch Pulverbeschichtungen und
Fluorpolymere, wie z.B. Halar®, sicher und
umweltverträglich entfernt werden. |
Pyrolyseofen
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